9. Mai 2021

Feuer im Schlund

Der djd-Thementipp zu “Hilfe bei Sodbrennen”

Neben Kopfschmerzen gilt Sodbrennen in Deutschland als häufigste Gesundheitsstörung. Das unangenehme Gefühl reicht oft bis in den Hals und den Rachen hinauf. Jeder fünfte Deutsche ist nach Schätzungen von Medizinexperten mehr oder weniger regelmäßig davon betroffen. Es gibt viele mögliche Ursachen für diese Beschwerden. Das Aufstoßen kann mit dem Essen oder auch unabhängig davon auftreten. (djd/pt).

Vielfältige Ursachen bei Sodbrennen

Es gibt viele mögliche Ursachen für diese Beschwerden. Das Aufstoßen kann mit dem Essen oder auch unabhängig davon auftreten. Macht sich das Sodbrennen in der Magengrube bemerkbar, steckt oft eine zu starke Säurebildung im Magen dahinter. Meist sind zu fette, zu süße oder zu stark gewürzte Speisen Auslöser. Auch übermäßiger Alkohol-, Kaffee- und Zigarettenkonsum kann das lästige Leiden fördern. Selten steckt ein Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür hinter den Beschwerden.
Säurebelastungen werden verringertManchmal verursacht aber auch ein Mangel an Magensäure das lästige Aufstoßen. Der enzymreiche, säurearme Magensaft kann ebenfalls ein brennendes Gefühl hervorrufen. In diesem Fall funktioniert der Magen nicht so, wie er sollte. Auch die Seele kann mitspielen: Stress etwa fördert das Leiden. In diesen Fällen gibt es keine sichtbaren organischen Veränderungen. Krankhafter Säurerückfluss hat gar nicht so selten mit seelischen Konflikten zu tun. Sie bringen das vegetative, also nicht unserem Willen unterliegende Nervensystem aus dem Gleichgewicht.

Erste Hilfe bei Sodbrennen

Bei Sodbrennen hilft das Trinken von ein paar Gläsern Wasser. Das verdünnt die Magensäure und macht sie weniger aggressiv. Ein wirksames Hausmittel ist außerdem das Essen von ein paar Scheiben roher Kartoffel. Auch Kartoffelsud, wie er beim Kochen übrig bleibt, ist hilfreich. Manche Betroffene schwören auf Olivenöl, von dem abends vor dem Schlafengehen ein bis zwei Esslöffel geschluckt werden. Die Kombination mit ein paar Spritzern Zitronensaft macht es bekömmlicher. Auch so genannte Antazida – meist Aluminium- und Magnesiumsalze – aus der Apotheke sorgen für einen normalen Säuregehalt des Magensaftes. Sie sollten aber nur kurzfristig eingenommen werden.
Sodbrennen sollte keinesfalls einfach hingenommen, sondern beim Arzt abgeklärt werden, wenn es häufig auftritt. Gemeinsam mit dem Hausarzt lassen sich mögliche Ursachen herausfinden: Neben Ernährungsfehlern und seelischen Konflikten können auch Schmerzmittel und bestimmte andere Medikamente zu Sodbrennen führen.

Sodbrennen und Stress hängen häufig zusammen

Es gilt als erwiesen, dass die Psyche das Ausmaß und die Häufigkeit von Magen- und Verdauungsbeschwerden beeinflusst. Oft trifft es Menschen, die besonders ehrgeizig sind, die hohe Ansprüche an sich selbst stellen und sich so einem enormen Stress aussetzen. Ein möglicher Ausweg aus dem Kreislauf von Sodbrennen und psychischer Belastung ist die Kinesiologie. Sie erzielt gute Erfolge beim Stressabbau und kann so Beschwerden positiv beeinflussen, die mit mangelhafter Stressbewältigung zu tun haben. Qualifizierte Kinesiologen findet man bei der Deutschen Gesellschaft für Angewandte Kinesiologie e.V. (www.dgak.de). Die Mitglieder dieser Gesellschaft verfügen über eine fundierte Ausbildung und verpflichten sich zudem zur ständigen Weiterbildung.

Foto: djd/Deutsche Gesellschaft für Angewandte Kinesiologie

Endlich wieder unbeschwert durch den Alltag gehen: Wer unter Sodbrennen leidet, erreicht dieses Ziel oft durch Hilfe aus der Natur. Wenn der Mageninhalt durch zu viel Säure aggressiv auf die Schleimhäute der Speiseröhre wirkt und diese schädigt, haben sich zum Beispiel Vitalpilze bewährt. Hericium etwa baut die Schleimhäute wieder auf. Um Entzündungen zu bekämpfen, hat sich die Kombination mit dem Vitalpilz Reishi bewährt. Zusätzlich wird manchmal die Gabe von Auricularia empfohlen, dem nachgesagt wird, die Schleimhäute zu befeuchten und somit zu schützen. Vitalpilze enthalten reichlich Aminosäuren, an denen es dem Körper bei Entzündungen und anderen gesundheitlichen Störungen mangelt. Nähere Informationen über Wirkungsweise und Dosierung der Pilze finden Interessierte unter anderem unter www.HeilenmitPilzen.deZusätzliches Licht aus Therapielampen

Foto: djd/Gesellschaft für Vitalpilzkunde e.V.

Basische Anwendungen

Ein wirksames Mittel, um überschüssige Säuren loszuwerden, ist neben dem Tanken von Sauerstoff in der freien Natur die ausgleichende Behandlung mit basischen Anwendungen. Ein speziell für diese Zwecke angebotenes Präparat ist zum Beispiel MeineBase. Damit lassen sich einfache basische Inhalationen, Fuß- und Vollbäder, Einreibungen, basische Strümpfe oder ein basischer Wickel herstellen. Eine basisch-mineralische Körperpflege stimuliert die Haut und hilft dabei, Säuren und Schadstoffe auszuscheiden. Säurebelastungen werden so verringert und beim lästigen Sodbrennen werden bei konsequenter Anwendung immer wieder erstaunliche Erfolge berichtet.

Foto: djd/Jentschura International

Stress und das damit oft in Verbindung stehende Sodbrennen lassen sich durch die Wirkung von Licht positiv beeinflussen. Helligkeit setzt Hormone aus der Nebenniere frei, die eine regulierende Wirkung bei Stresszuständen haben. Wer sich besonders in der kalten Jahreszeit, wenn der Körper wenig natürliches Licht aufnehmen kann, gestresst und “sauer” fühlt, braucht eventuell zusätzliches Licht aus Therapielampen, das über die Augen aufgenommen wird. Diese Lampen gibt es inzwischen auch in einer mobilen Ausführung, die wie eine Brille auf dem Kopf getragen wird. Das Gerät wird in Apotheken verkauft (Details unter www.drhoenle.de).

Foto: djd/Dr. K. Hönle
Quelle: djd