26. September 2023

Mit Handy ist der Nachwuchs immer erreichbar

Kinderhandys als Geschenk

Mobiltelefone und -tarife sollten altersgerecht ausgewählt werden

(djd/pt). Ein Handy als Osterei – das wünschen sich viele Kinder, und wohlmeinende Eltern, Onkel, Tanten oder Großeltern geben diesem Wunsch manchmal allzu schnell und unüberlegt nach. Denn mit welchem Handy und welchem Tarif das beschenkte Kind umgehen kann, hängt sehr stark vom Alter ab. Ein Spontankauf kann da zu Verdruss auf allen Seiten führen. So ist ein Erstklässler eindeutig überfordert, wenn er das Budget einer Prepaid-Karte überblicken soll.

Kinderhandys geben Sicherheit

Sinnvoll ist ein eigenes Mobiltelefon dennoch. Spezielle Kindergeräte und Tarife wie „Kandy mobile“ machen den Einstieg in die Handywelt sicher.

Über ein Kinderhandy bleiben die Eltern jederzeit mit ihrem Nachwuchs in Kontakt.

Die Eltern können genau festlegen, welche Rufnummern das Kind erreichen kann. Neben der Eltern-Rufnummer, die unter einer Schnellwahltaste abgelegt ist, können die kleinen Telefonanfänger 50 weitere Kontakte aus dem Rufnummernspeicher anwählen, die Notrufnummer 112 liegt unter „SOS“. Die Kids selbst können keine Nummern eintippen, kostenpflichtige Dienste wie Spiele und Klingeltöne sowie nicht jugendfreie Inhalte sind grundsätzlich gesperrt.

Und per Handy können die Eltern ihr Kind sogar bei ausgeschaltetem Telefon orten.

Prepaid-Tarife: Verantwortung lernen

Nach dem Ende der Grundschulzeit ist dem Nachwuchs mehr Eigenverantwortung zuzutrauen. Jetzt ist meist eine Prepaid-Karte die richtige Wahl. Sie vermeidet horrende Rechnungen – wie viel vom Taschengeld fürs „Nachtanken“ draufgeht, kann jeder selbst bestimmen und ausprobieren. Sinnvoll ist es, schon bei der Tarifauswahl darauf zu achten, dass sich der Anbieter dem freiwilligen „Verhaltenskodex der Mobilfunkanbieter in Deutschland zum Jugendschutz im Mobilfunk“ unterwirft, empfiehlt Harald Geywitz, Jugendschutzbeauftragter der E-Plus Gruppe. Auf jeden Fall sollten Eltern mit Heranwachsenden im Gespräch bleiben und auch weiterhin darauf achten, dass die Kinder verantwortungsvoll mit dem mobilen Telefon und seinen multimedialen Möglichkeiten umgehen.

Quelle:Text: djd / Foto: djd/E-Plus Gruppe